Axel und Ingrid Becker leben und arbeiten auf einem kleinen Hof in Stadsbygd, Trøndelag.
Seit über 35 Jahren arbeitet Axel Becker mit Textildruck und färbt die Textilien mit natürlichem Indigo. Seine blauen Arbeiten basieren auf einem alten Handwerk mit einem Rezept aus dem Jahr 1847, das auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes steht. Für seine skulpturalen Arbeiten aus Holz verwendet er Materialien von Bäumen, die im Sturm umgestürzt sind.
Ingrid Becker ist in Textilkunst und Pädagogik ausgebildet und seit 1977 als Kunsthandwerkerin und Künstlerin in Norwegen tätig. Sie arbeitet hauptsächlich mit skulpturalen Flechtformen aus Naturmaterialien wie Rinde, Weide, Wurzeln, Schilf und anderen Naturfasern. In den letzten 20 Jahren hat Becker die Möglichkeiten erkundet, die in beholderen als skulpturale Form und Bedeutungsträger liegen. Die Objekte haben die Form geflochtener Behälter in verschiedenen Varianten angenommen, etwa als Korb, Schale, Tablett, Krug, Schüssel, Kokon, Wiege oder abstrakte Form. Sie alle symbolisieren beholderen und ihre Verankerung in der Erzählung vom Ursprung des Menschen – als Werkzeug zum Sammeln, Tragen und Erzählen.
Die Ausstellung ist Teil der TronTalks
Ausstellungseröffnung am 26. August um 18.00 Uhr
